Gartenbauverein Steele-Mitte e.V.

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    20

    Jun

    • Hallo Gartenfreunde,


      aus den Nachrichten habt ihr es bestimmt bereits erfahren: Essen leidet dieses Jahr besonders stark am Eichenprozessionsspinner. Teilweise mussten verschiedene Bereiche (Kindertagesstätten, Hundewiesen u.a.) evakuiert werden. In diesem Artikel erfahrt ihr ein wenig mehr zum Thema und ich gebe euch Tipps, wie ihr euch am besten verhaltet, wenn ihr auf ein Nest dieser gefährlichen Raupenart stoßt.



      Was ist der Eichenprozessspinner?

      Es handelt sich hierbei um eine eigentlich harmlose Nachtfalterart (Mottenart). Lediglich dessen Nachwuchs, also die Raupen sind sehr gefährlich. Die Raupen lösen beim Menschen und bei Tieren eine Raupendermatitis aus.


      Der Name verrät es, die Raupen des Eichen-Prozessionsspinners befallen hauptsächlich Eichen, gelegentlich – insbesondere in starken Befallsjahren – aber auch an einigen anderen Baumarten, insbesondere an der Hainbuche. Da Eichen glücklicherweise nicht zu den typischen Kleingartenbäumen gehören (diese sind im Kleingarten sogar verboten), trifft man die Raupen dort eher seltener an. Grundsätzlich ausgeschlossen ist eine Begegnung mit ihnen aber nie, denn Wind, Sturm und Wetter können ganze Populationen auch quer über die nächstbeste Wiese verteilen. Und dann wird es richtig gefährlich, da sich die feinen Haare der Raupen, die ähnlich funktionieren wie Nesseln, überall verteilen können. Und genau diese Haare der Raupen sind das eigentlich gefährliche. Winzigfein mit Widerhaken verteilen sie sich auf der Haut, in Kleidern, sogar auf der Augennetzhaut und führen auch bei Nichtallergikern sehr starke allergische Reaktionen. Nicht selten führt es spontan zu Asthma. Ganz besonders gefährlich sind Hunde, die frei herumlaufen. Einmal die Nase in so einem Raupenhaufen gesteckt - und das könnte es dann gewesen sein. Jetzt hilft nur noch die Tierrettung und der schnellste Weg zur Tierklinik.


      Wenn ein Kleinkind oder eine ältere Person mit den Raupen in Kontakt kommt: Betrachtet das bitte auf jeden Fall als Notfall!



      Natürliche Feinde des Eichen-Prozessionsspinners sind Wanzen, Schlupfwespen, Raupenfliegen, der Kuckuck, der Pirol und räuberische Käfer wie zum Beispiel der Puppenräuber.



      Wie verhält man sich richtig?

      Meidet unter allen Umständen den Kontakt mit den Raupen! Entfernt sie nicht mit der Hand und ohne Schutzkleidung. Wendet euch an die Stadt Essen oder an die Notfallrufnummer (Feuerwehr), wenn ihr die Raupen auf öffentlichem Grund entdeckt. Lasst eure Tiere auf gar keinen Fall an einer Raupe schnüffeln. Und solltet ihr doch in Kontakt damit gekommen sein: Verreibt nichts! Kratzt euch nicht! Geht nach Hause, entfernt vorsichtig die Kleidung und springt unter der Dusche und wascht euch sehr gründlich mit Seife ab. Sollte es euch gut gehen, dann habt ihr Glück gehabt; bemerkt ihr jedoch allergische Reaktionen (schlimmer Ausschlag, Atemnot, Schmerzen), dann geht lieber einmal zu viel als einmal zu wenig zum Arzt/zur Notpraxis.



      Bild 1: Nachtfalter, Bild 2: Raupen, Bild 3: Raupen an


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    11

    Nov

    • Hallo Gartenfreunde!


      Die Gruppe "Isingerberg" hat ab Januar 2019 einen dritten Obmann, Rainer. Renate übernimmt die "Heimleitung". Wir bedanken uns bei beiden, wünschen euch viel Erfolg und auf eine gute Zusammenarbeit.


      Das kleine St. Martinsfest (Feuer, Glühwein, Kinderpunsch ...) war ein voller Erfolg und es waren viele Gäste anwesend. Die Kinder hatten mit ihren Stockbroten viel Spaß. Auch uns hat es Spaß gemacht; gut möglich also, dass wir so etwas im kommenden Jahr erneut anbieten werden.


      Wir sehen uns hoffentlich alle noch einmal zur Nikolausveranstalung am 8. 12. 2018 um 15 Uhr.


      Habt einen sonnigen Herbst,
      euer Vorstand


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    03

    Apr

    • Liebe Gartenfreunde, liebe Vereinsmitglieder,


      „In diesen besonderen Zeiten“ … eine Einleitung, die wir in diesen besonderen Zeiten öfter hören als es uns lieb ist. Die Nachrichten zeigen uns jeden Tag den Schrecken und die bevorstehenden Auswirkungen des Corona-Virus einschaltquotenfördernd unnötig aufs Neue. Keine Frage, das Virus ist schrecklich und die Angst vor Arbeitslosigkeit oder gesundheitlicher Einschränkung beschäftig einige von uns, aber manchmal brauchen Menschen auch gute Nachrichten und das hier ist eine davon …


      Die Osterglöckchen blühen auf, die ersten Blätter und Knospen an den Obstbäumen wachsen heraus, es summen wieder Hummeln, und aus den Sträuchern und Gebüschen hören wir das Gezwitscher der schönsten Vogelpaare in unseren Gartenanlagen.




      Darüber hinaus lohnt sich dieses Mal aber auch ein Blick in den Nachthimmel …


      Ab dem 15. April bis hin zum 30. April 2020 könnt ihr ein Naturschauspiel erleben, das ohne Corona wahrscheinlich kaum Beachtung finden würde. Die Erde durchfliegt einen alten Kometenschweif und für die nächtlichen Beobachter bedeutet das: Sternschnuppen.


      Zwischen 22 Uhr und 4 Uhr kann man pro Stunde, schaut man in den nördlichen Himmel zum Sternbild „Leier“, immer wieder ein paar vereinzelte Lichtkugeln sehen, die mit rund 50km pro Sekunde in der Erdatmosphäre verglühen; dieses Glühen und den damit verbundenen Schweif ist das was wir als Sternschnuppe sehen. Basierend auf den Namen des Sternbildes Leier haben diese regelmäßig wiederkehrenden Sternschnuppen die Bezeichnung „Lyriden“ bekommen. Ab 22 Uhr geht es also los – mit vereinzelten Sternschnuppen, in den frühen Morgenstunden sind die Bedingungen für das Beobachten am besten.


      Am 22. April (nachts) ist das Maximum erreicht; dann sehen wir bis zu 20 Lyriden pro Stunde. Das ist natürlich nicht vergleichbar mit den Geminiden im Dezember (bis zu 120 Schnuppen pro Stunde) und den eindrucksvollen Perseiden im August (100 pro Stunde), aber in diesen „Besonderen Tagen“, so hoffe ich, bringt euch jede einzelne Sternschnuppe ein kleines Licht …



      In eigener Sache, und ... bleibt gesund,

      Michael



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    12

    Mrz

    • Am 28. März 2020 werden in der gesamten Anlage neue Wasseruhren eingebaut und anschließend das Wasser aufgedreht.


      Es wird ausdrücklich drum gebeten, dass an diesem Tag alle Gärtner anwesend sind. Da der Uhreneinbau für 21 Gärten zeitaufwendig ist, wird dieser Tag nicht mit Gemeinschaftsarbeiten kombiniert.


      Weitere Informationen erhaltet ihr im Schaukasten oder von euren Obleuten.



      Der Vorstand